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Heuschnupfen im Zusammenhang mit ungelösten Emotionen – ein Behandlungsbeispiel


Vor 2 Jahren kam eine Patientin zu mir, eine junge Frau, die seit einigen Jahren von schwerem Heuschnupfen geplagt war. Sie konnte in der warmen Jahreszeit kaum beschwerdefrei draußen sein. Ihr Wunsch war, wieder mal unbeschwert Fahrrad fahren zu können.



Die Ursache:


Da ich in meinen Sitzungen den kinesiologischen Muskeltest nutze um effektiv zum Kern des Geschehens zu gelangen, konnten wir in der ersten Sitzung ein schweres Trauma identifizieren, welches scheinbar der Auslöser ihrer Beschwerden war: Vor ca. 10 Jahren war ihr damals 22jähriger Bruder mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren und bei dem Unfall verstorben. Meine Patientin hatte dieses Ereignis bis zu diesem Tag noch gar nicht verarbeitet. Sie konnte die Situation nicht akzeptieren, war wütend und traurig zugleich.

Einige Wochen nach dem Unglück begannen ihre Symptome. So wie sie innerlich gegen das Schicksal ihres Bruders angekämpft hatte, so hat ihr Immunsystem auch gegen die (potentiellen) Allergene gekämpft.

Und sowas, in der einen oder anderen Form, passiert bei vielen Menschen. Wenn wir emotional feststecken, vergangene Geschehnisse nicht akzeptieren und loslassen können, zeigt auch unser Körper irgendwann eine Reaktion. Da kennt der Volksmund viele Vergleiche. Z.B. „Das drückt mir auf den Magen.“ „Es nimmt mir die Luft zum Atmen.“ „Er kocht über vor Wut.“


Der Umgang mit den Emotionen:


Die meisten von uns haben es nicht wirklich gelernt, mit unseren Emotionen umzugehen. Wer hat nicht in der Kindheit gehört: „Stell dich nicht so an.“ „Indianer kennt keinen Schmerz.“… Statt, dass wir gelernt hätten, dass es total ok ist wütend, traurig, ängstlich… zu sein, haben viele von uns eher gelernt ihre Gefühle zu unterdrücken oder durch Ablenkung in den Hintergrund zu schieben.

Dabei ist es so wichtig zunächst einmal die unerwünschte Emotion zu akzeptieren, sie zu spüren, aber dann auch wieder loszulassen. Aus der englischem Sprache kann man da ein schönes Erklärungsmodell ableiten: Emotion = Energie in motion. Also eine Emotion ist auch „nur“ eine Form von Energie, die nicht stagnieren und steckenbleiben will, sondern in Bewegung möchte. Eine Energie in Bewegung.


Die Heilung:


In diesem Patientenbeispiel hatte sich meine Patientin wieder zurückerinnert an den Unfalltod ihres Bruders. Sofort waren die alten Emotionen wieder da. Mithilfe von tiefer Atmung und Klopfakupressur konnte sie ihre Wut, ihre Trauer schlussendlich loslassen, die Situation akzeptieren und Frieden damit schließen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung fanden wir noch eine Sensibilität bezüglich Gluten heraus, auf welches sie in den nächsten Wochen verzichten wollte. Am Folgetermin, 6 Wochen später, berichtete sie von einer raschen Verbesserung ihrer Symptome. Sie war innerhalb dieser 6 Wochen komplett beschwerdefrei geworden.


Alltagstipps:


Wenn du häufiger das Gefühl hast, von deinen Gefühlen überrollt zu werden, denk daran, dass eine Emotion auch „nur“ eine Energie in Bewegung ist. Akzeptiere die Emotion und probiere mal aus, tief in den Bauch zu atmen. Das führt oft schon zu einer Erleichterung. Vielen hilft auch Bewegung und Sport.

Ich stelle in diesem Video eine Technik vor, die über das Klopfen bestimmter Akupunkturpunkte zur emotionalen Balance führt. https://www.facebook.com/KinesiologieEdewecht/videos/276167123374191/


Lass dich nicht durch die äußeren Umstände regieren.

Sorge selbst für deinen emotionalen Ausgleich.



Mein Name ist Christine Kroner, Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Kinesiologie und Omega Healing

Ich biete Intensivsitzungen und Gruppensitzungen in meiner Praxis in der Nähe von Oldenburg an, aber auch 1:1 Coaching via Video oder Telefon.


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